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Dr. Hans-Joachim Heßler

Tel.: +49(0)203/50355-44
E-Mail: hessler[at]nonem.de
www.hansjoachimhessler.de

Lehrbeauftragter

Forschungsschwerpunkte und Arbeitsbereiche

Charles Mingus
Frank Zappa
Madonna Louise Veronica Ciccone
Mauricio Kagel
John Cage
Musikphilosophie: Adorno, Lyotard, Baudrillard, Foucault
Virtuelle Musik: Musik & Medien, Musik & Internet
Mus. Semiotik, Mus. (Post-)Strukturalismus

Kurzvita 

1968 in Recklinghausen geboren. Bereits vor seinem Schulmusikstudium an der heutigen TU Dortmund (Klavier bei Prof. Werner Seiss) begann er Mitte der 80er Jahre als Musiker im Grenzbereich zwischen zeitgenössischer Komposition, freier Improvisation und Jazz. Neben seinen Tonsatz-Studien bei Prof. Heribert Buchholz entwickelte er sich mehr oder weniger autodidaktisch zum Komponisten mit einem inzwischen sehr umfangreichen Œuvre. Seit dem Sommersemester 1997 ist er künstlerischer Lehrbeauftragter in den Fächern Klavier, Begleitendes Klavierspiel und Tonsatz am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund. Nach der Absolvierung des Doktoratsstudiums am Institut für Jazzforschung der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz wurde ihm dort im Jahre 2007 der Akademische Grad des Doctor philosophiae (Dr. phil.) verliehen.

Seine bisherigen musikwissenschaftlichen Forschungen und Veröffentlichungen beziehen sich auf das 19., 20. und 21. Jahrhundert. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf aktuellen (musikalischen) Diskursen wie der Neuen Musik und des Jazz, sowie der Rock- und Popmusik.

Publikationen

a) Bücher

Philosophie der postmodernen Musik: Jean-François Lyotard, Dortmund 2001.

Arbeitsfeld Schule und Musikschule: Zur künstlerischen Ausbildung von Musikpädagogen – Ein integratives Konzept, Dortmund 2001.

Die Erdanziehung und der Tanz der Finger auf der Klaviatur: Einige grundsätzliche Anregungen zur Erlangung einer soliden Klaviertechnik, Dortmund 2001.

Der „Tristan-Roman“ des Gottfried von Straßburg und Richard Wagners „Tristan und Isolde“: Eine Gegenüberstellung im Brennpunkt von Ethik und Ästhetik, Dortmund 2001.

Das Lied im Nationalsozialismus: Eine Analyse von drei exemplarisch ausgewählten Liedern unter besonderer Berücksichtigung der Liedtexte und deren Struktur, Dortmund 2001.

Der zornige Baron: Das Prinzip >Diskontinuität< im Leben und konzeptkompositorischen Schaffen des Charles Mingus Jr., Graz 2007.

Das Verschwinden der Musik – oder: Papst Gregor I. und Madonna, die Göttin der Liebe, suchen Jean Baudrillard, ihren Verführer, Dortmund 2007.

b) Aufsätze

Does Humor Belong in Music? – Mauricio Kagels „Rrrrr…: Fünf Jazz-stücke“, in: Rastlose Brückenbauerin – Festschrift zum 80. Geburtstag von Ilse Storb, hg. von Ulrich J. Blomann und Hans-Joachim Heßler, Duisburg 2009.

Charles Mingus in Europa, Charles Mingus und Europa – oder: Was Charles Mingus über Europa dachte, in: Jazzforschung 42, hg. vom Institut für Jazzforschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und Internationale Gesellschaft für Jazzforschung, Graz, i.V.