1978–1991 (seit 1971 an der Hochschule für Musik Detmold)
Prof. Dr. Arno Forchert (1925–2011)
Gründer des Musikwissenschaftlichen Seminars.
Kurzvita: 1957 Promotion, 1967 Habilitation an der FU Berlin, seit 1971 an der Hochschule für Musik Detmold, ab 1978 Professor am neu gegründeten Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, Dekan des Fachbereichs 4 der GH Paderborn, emeritiert 1991.
Forschungsschwerpunkte: Musik des deutschen Frühbarock, Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz, Instrumentalmusik des 19. Jahrhunderts (Beethoven, Schumann, Mendelssohn, Strauss, Reger, Mahler etc.), Herausgeber der Neuen Ausgabe sämtlicher Werke von J. H. Schein.
Artikel über Arno Forchert in: Ad notam. Jahrbuch der Hochschule für Musik Detmold 5/6, S. 103-105.
Nachruf von Prof.Dr. Rebecca Grotjahn
1977–2001
Prof. Dr. Gerhard Allroggen (geb. 1936)
Kurzvita: Promotion 1967, Habilitation 1976 an der Ruhr-Universität Bochum, ab 1977 Professor am Musikwissenschaftlichen Seminar, 1991-1995 Prorektor der Universität - Gesamthochschule - Paderborn, emeritiert 2001.
Forschungsschwerpunkte: Musik und Musikästhetik der deutschen Frühromantik, Wolfgang Amadeus Mozart, Neapolitanische Oper des späten 18. Jahrhunderts, Mitarbeiter der Neuen Mozart-Ausgabe, Mitherausgeber der Gesamtausgabe der literarischen Werke E.T.A. Hoffmanns, Herausgeber der Carl-Maria-von-Weber-Ausgabe (musikalische Werke, Briefe, Schriften und Tagebücher von Carl Maria von Weber).
1980–1982
Prof. Dr. Klaus Rönnau (1935-1982)
Kurzvita: Promotion 1964, Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum, 1976 Professor an der Ruhr-Universität Bochum, 1980 Professor am Musikwissenschaftlichen Seminar.
Forschungsschwerpunkte: Musik des Mittelalters, Oper und Opernkritik des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts.
1983/4–1994
Prof. Dr. Detlef Altenburg (geb. 1947)
Kurzvita: Promotion 1973, Habilitation 1980 an der Universität Köln, 1983 bis 1994 Professor am Musikwissenschaftlichen Seminar, 1994-1999 Ordinarius und Direktor des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, seit 1999 Ordinarius und Direktor des Instituts für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar/Jena.
Forschungsschwerpunkte: Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, Musik und Musikanschauungen im 19. Jahrhundert, Franz Liszt, Schauspielmusiken des 19. Jahrhunderts.
1991–1996
Prof. Dr. Silke Leopold (geb. 1948)
Kurzvita: Promotion 1975, Habilitation 1987 an der TU Berlin, 1991-1996 Professorin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, seit 1996 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als Ordinaria und Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Oper, Italienische Musik des 16.–18. Jahrhunderts, Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Historische Aufführungspraxis, Probleme der Musikgeschichtsschreibung.
1995 - 2012
Prof. Dr. Annegrit Laubenthal (geb. 1954)
1982 Promotion, anschließend Research Associate an der University of Adelaide/Australien. 1986–1992 Hochschulassistentin in Heidelberg, 1993/94 Habilitation an der Universität Heidelberg. Ab 1989 Lehrtätigkeit in Basel, Göttingen, Marburg und Utrecht.
2001–2002
Prof. Dr. Beatrix Borchard (geb. 1950)
Kurzvita: Promotion 1983, Habilitation 2000 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 2000–2002 Professorin für Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Kompositionen von Frauen am Musikwissenschaftlichen Seminar, seit 2002 Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Forschungsschwerpunkte: Musikwissenschaftliche Genderforschung, Berliner Musikgeschichte, Musik in der NS-Zeit, Musik im jüdischen Akkulturationsprozess, Interpretationsgeschichte, Musikvermittlungsforschung.