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Im Rahmen des Editionsprojektes sollen mehrere derzeit aktuelle musik- sowie kulturwissenschaftliche Forschungsbereiche und Fragestellungen miteinander verknüpft werden: Erstens geht es um Methodenentwicklung im Rahmen der musikwissenschaftlichen Genderstudien, zweitens um die Weiterentwicklung eines digitalen Editionsinstrumentes, das sowohl Rückwirkungen auf die Editionspraxis als auch auf die musikwissenschaftliche Historiographie hat, und drittens soll im Zusammenhang mit dem Projekt Grundlagenforschung zum Selbstverständnis der historischen Musikwissenschaft und ihrem Verhältnis zur Medienwissenschaft betrieben werden. Das Projekt befindet sich in der Konzeptionsphase.
Ethel Smyths Briefe an Emil Hertzka, den Leiter des Verlags Universal Edition Wien, sind eine hochinteressante Quelle sowohl für das Schaffen der Komponistin, die Entstehungs- und Aufführungsgeschichte ihrer Werke als auch für das englische und deutsche Musikleben von 1912 bis Mitte der 1930er Jahre. Die Briefe sollen im Rahmen der Brief- und Notenedition herausgegeben werden. Die Publikation ist in der Anfangsphase (Transkription, Kommentierung), eine kleine Teilpublikation wurde bereits als Broschüre für die Ausstellung fertiggestellt.
Publikation: Cornelia Bartsch, Ethel Smyth (1858–1944) in Briefen an ihren Verleger, Edition der Briefe Ethel Smyths an Emil Hertzka, den Direktor der Universal Edition Wien (in Vorbereitung)
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