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Ehemalige Akademische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

1982–1992
Prof. Dr. Walter Werbeck (geb. 1952)

Kurzvita: Promotion 1987 am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, Habilitation 1995 ebenfalls am Musikwissenschaftlichen Seminar, 1982 -1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, anschließend Lehrtätigkeit in Bonn, Marburg, Basel, Detmold/Paderborn, Kiel und Greifswald, seit 1999 Professor für Musikwissenschaft an der Universität Greifswald. 
Forschungsschwerpunkte: deutsche Musik des frühen 17. Jahrhunderts, Musik des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Richard Strauss, Musica baltica, Herausgeber des "Schütz-Jahrbuches"; Mitherausgeber der „Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft“, Editionsleiter der "Neuen Schütz-Ausgabe"; Mitglied im Projektleitungsteam der Auswahlausgabe der Werke Georg Philipp Telemanns. 

1987–1988
Dr. Irmlind Capelle (geb. 1958)

Kurzvita: 1984-1988 wissenschaftliche Mitarbeit (erst Hilfskraft, ab 1987 dann Mitarbeiterin) am Musikwissenschaftlichen Seminar zur Herausgabe der Briefe Albert Lortzings (DFG gefördert), 1991 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, seit 1991 freischaffende Musikwissenschaftlerin und halbtags Angestellte bei "Dabringhaus und Grimm Audiovision GmbH".
Forschungsschwerpunkte: Albert Lortzing, Oper in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Oratorium um 1800, Brief- und Notenedition, Kirchenmusik 16. und 17. Jahrhundert, Lokalgeschichte.

1988–1992
Prof. Dr. Rainer Kleinertz (geb. 1958)

Kurzvita: 1988-1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt „Historisch-kritische Ausgabe der Schriften von Franz Liszt“ am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, 1992 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar, 1998 Habilitation in Regensburg, seit 2006 Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität des Saarlandes.
Forschungsschwerpunkte: Franz Liszt, Richard Wagner, spanisches Musiktheater, Musikberichte Heinrich Heine, Georg Friedrich Händel, Opéra comique.

1985–1990
Dr. Britta Schilling-Wang (geb. 1958)

Kurzvita: 1985 Promotion an der Universität Köln, 1985-1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Mitherausgeberin (Bände 3 und 5) der kritischen Gesamtausgabe der Sämtlichen Schriften von Franz Liszt am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, seit 1991 Mitglied der Schriftleitung der Neuauflage der Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Bärenreiter Kassel-Basel-London-New York-Prag/Metzler Stuttgart-Weimar.
Forschungsschwerpunkte: Charles Valentin Alkan, Musik des 19. Jahrhunderts

1985–1987
Prof. Dr. Dorothea Redepenning (geb. 1954) 

Kurzvita: 1984 Promotion in Hamburg, 1985-1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt „Historisch-kritische Ausgabe der Schriften von Franz Liszt“ am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, dann Lehrauftrag für "Slawische Musikkulturen" an der Universität Hamburg, 1993 Habilitation in Hamburg, 1994-1996 Vertretungsprofessuren in Marburg und Erlangen, seit 1997 Professorin an der Universität Heidelberg, Fachbeirat der Enzyklopädie "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" für den Bereich Russland; 1998-2002 Schriftleiterin der Zeitschrift "Die Musikforschung"; 2000-2008 Studiendekanin der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg. 
Forschungsschwerpunkte: Die Musik Russlands und Osteuropas, Musik des 19. und 20. Jahrhundert, Rezeptionsfragen.

1989–1991
Dr. Beate Angelika Kraus (geb. 1962)

Kurzvita: 1986-1988 zweijähriger Forschungsaufenthalt in Paris (Promotionsförderung), 1989-91 Mitarbeiterin der Carl-Maria-von-Weber-Arbeitsstelle am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn; anschließend freiberufliche Tätigkeit, insbesondere im Rahmen deutsch-französischer Projekte; nebenbei musikwissenschaftliche Lehrtätigkeit (1987-89: Université de Paris-Sorbonne, 2001/02: Universität Koblenz, 2004/05: Universität zu Köln, 2006: Humboldt-Universität zu Berlin, 2007: Hochschule für Musik Köln), Promotion 1998 zum Dr. phil. (Universität Hamburg), seit Anfang 1999 Mitarbeiterin des Beethoven-Archivs Bonn.
Forschungsschwerpunkte: Musikgeschichte Frankreichs, Rezeptionsforschung, Musikkritik, Beethoven und seine Zeit.

1990–1994
Dr. Bettina Berlinghoff-Eichler (geb. 1962)

Kurzvita: 1990–1994 wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt „Historisch-kritische Ausgabe der Schriften von Franz Liszt“ am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, in gleicher Funktion von 1994–1997 an der Universität Regensburg, seit 1997 wissenschaftliche Angestellte am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg, 1996 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, 2003–2006 zweite Schriftleiterin der Musikforschung.
Forschungsschwerpunkte: Franz Liszt, Musik des 19. Jahrhunderts.

1992–1993
Prof. Dr. Andreas Waczkat (geb. 1964)
Kurzvita: 1992–1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, 1994–2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissenschaftlicher Assistent am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Rostock, 1997 Promotion an der Universität Rostock, 2004–2005 Hochschuldozent an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, 2005 Habilitation und Lehrbefugnis für das Fach Musikwissenschaft, 2005–2006 Professurvertretung am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Münster, 2007 Verwaltung der Professur für Musikwissenschaft im Fach Musik an der Universität Lüneburg. Seit 2008 Inhaber des Lehrstuhls für Historische Musikwissenschaft an der Georg August-Universität Göttingen.
Forschungsschwerpunkte: Musik in der Kulturgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts, Musiktheorie und Kompositionsgeschichte, Historische Musikwissenschaft und Neue Medien, Handschriftenforschung, Musikwissenschaftliche Methoden und Neue Medien, Musica baltica, Mitherausgeber der „Schütz-Dokumente“, Schriftleiter der „Cöthener Bach-Hefte“.

1993–1996
Dr. Joachim Steinheuer (geb. 1956)
Kurzvita: 1993–1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, seit 1996 am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg, 1998 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, 2007 Ernennung zum Akademischen Direktor an der Universität Heidelberg.
Forschungsschwerpunkte: Italienische Musikgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts (Dissertation über die weltliche Vokalmusik von Tarquinio Merula), französische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts sowie Aspekte der europäischen und amerikanischen Musikkultur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

1998–1999
Dr. Christian Zürner (geb. 1968) 

Kurzvita: 1998-1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, dann Arbeit  im Bereich der Evangelischen Erwachsenenbildung in Detmold und Rüsselsheim, 2005 Promotion  an der Universität Hildesheim, Jazzmusiker: seit 2004 Bassist der Weltmusik-Formation „Madras-Special“ des indischen Percussionisten Ramesh Shotham und Konzerttätigkeit in Europa, Afrika und Asien,  seit 2007 Studienleiter für Kulturwissenschaften an der Evangelischen Stadtakademie in Frankfurt am Main.
Forschungsschwerpunkte: Frühromantik.

1998-2009
Prof. Dr. Jürgen Arndt (geb. 1962)
Kurzvita: 1992 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, 1993–1994 Lehrbeauftragter im Fach Medienwissenschaft an der Univer sität Paderborn,1993–1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim, 1998–2001 Wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn, 2001 Habilitation, 2001 bis 2003 Vertretung einer C 3-Professur für Musikwissenschaft an der Universität Paderborn, seit 2003 Ober assi stent am Musikwissenschaftlichen Seminar, WS 2007/08 Gastprofessur an der Universität Wien. 
Forschungsschwerpunkte: Musik des 19., 20. und 21. Jahrhunderts: „Neue“ Musik, Jazz und populäre Musik, Musik und Medien.

2001 
Kirsten Reese (geb. 1968)

Kurzvita: 1991–2005 Konzerttätigkeit als Solistin und in Ensembles und Dozentin für Flöte,  seit 1994 Komposition, Produktion und Aufführungen eigener elektroakustischer Werke und Klanginstallationen, seit 2001 Konzeption von multimedialen Internetpräsentationen für das Forschungsprojekt MUGI, 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn gemeinsam mit Prof. Dr. Beatrix Borchard Konzeption des Forschungsprojekts "Europäische Komponistinnen/ Musikerinnen im Internet", 2002–2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, seit 2003 Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2004/2005 Mitwirkung beim Projekt "Zeitgenössische Musik in der Schule", seit 2005 Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin, 2007–2009 Gastprofessur Künstlerische Transformationsprozesse an der UdK Berlin.
Forschungsschwerpunkte: zeitgenössische Musik, Gender, Internet/Neue Medien.

2001–2003
Dr. Benedikt Vennefrohne (geb. 1971)

Kurzvita: 2004 Promotion am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, 2001–2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar, seit 2006 Lehrer für Musik und Deutsch sowie Orchesterleiter am Goethe-Gymnasium Ludwigsburg.
Forschungsschwerpunkte: Sinfonik, Hans Werner Henze.

2003–2006
PD Dr. Andreas Meyer

Kurzvita: Studium der Musikwissenschaften und Linguistik an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin, 1990 Promotion, 1992–1995 Museumsassistent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ethnologischen Museum Berlin, 1995–2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Vergleichende Musikwissenschaft der Freien Universität Berlin, dort 2003 Habilitation, 2003–2006 Vertretung einer C3-Professur am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, Leitung des Studiengangs "Populäre Musik und Medien", seit 2007 Vertretung einer Dozentur am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Frankfurt.
Forschungsschwerpunkte: Afrikanische und afroamerikanische Musik, Ethnoorganologie, Populäre Musik und transkulturative Prozesse.

2003–2005
Univ.-Doz. Dr. Gisa Jähnichen (geb. 1961)

Kurzvita: Studium der Musikwissenschaft (mit Philosophie und Geschichte) an der Prager Karlsuniversität, ebenda Studium Regionalwissenschaften Südostasien, Abschluss 1985/86, Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin 1990, 1985–1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin, 1992 Direktorin der Südostasien-Abteilung des Deutschen Ostasien-Instituts Berlin, 1996/97 Lehraufträge in Rostock, Berlin und Wien, Habilitation im Fach Vergleichende Musikwissenschaft an der Universität Wien 1997, 1998/99 Projektmanagerin der Deutsch-Vietnamesischen Kooperation, 1999-2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Nationalbibliothek von Laos in Vientiane, 2001–2002 Lehraufträge in Oldenburg und Wien (auch 2005), 2003–2005 Vertretung einer C3-Professur am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn, seit 2004 Vertretungsprofessur an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main.
Forschungsschwerpunkte: Musikkulturen Ost- und Südostasiens, Ost- und Südwestafrikas, Europas, Selbst- und Fremddarstellungen ethnischer und sozialer Gemeinschaften, multi-ethnische Gesellschaften und Urbanisierung, Transkulturelle Erziehung, Archivierung und Dokumentation, Materialstudien und Organologie.

2006–2007
Dr. Stephan Reinke (geb. 1975)

Kurzvita: 2003 Magister Artium in Historische Musikwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg, 2004 B-Kirchenmusikerdiplom an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2004–2005 Gymnasiallehrer für das Fach Musik in Itzehoe, 2005 Regieassistent und Abendspielleiter beim „Belcanto Opera Festival – Rossini in Wildbad“, 2005–2006 Musikredakteur und Lektor bei SummaCultura, Berlin, 2006–2007 Assistent der Geschäftsführenden Leitung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, seit August 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gemeinsamen Arbeitsstelle für gottesdienstliche Fragen im Kirchenamt der EKD in Hannover und Geschäftsführer des Musikausschusses der Liturgischen Konferenz. 
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Orgel- und Kirchenmusik, Musikästhetik des 19. Jahrhunderts, Musikgeschichte der Stadt Hamburg, Singspiel und musikalisches Volkstheater, 
Lieder als Medium politischer Erziehung.

2007–2013
Dipl. Kulturwiss. Marleen Hoffmann (Ethel-Smyth-Forschungsstelle)

Kurzvita: Marleen Hoffmann, geb. 1981, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit den Fächern Musik, Theater/ Literatur/ Medien, Psychologie und Kulturpolitik/ Kulturmanagement. 2006 schloß sie das Studium mit "Untersuchungen zum Liedrepertoire des deutschen Männerchores (1850-1950)" (Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem Sängermuseum Feuchtwangen) ab. Nach Anstellungen als studentische Hilfskraft am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim und als Chorleiterin in verschiedenen Ensembles war sie von Ende 2007 bis Anfang 2011 als wissenschaftliche Hilfskraft zur Unterstützung der Geschäftsführenden Leitung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn beschäftigt. Seit 2008 arbeitete sie bei der Ethel-Smyth-Forschungsstelle mit, seit Februar 2011 war sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt, um im Rahmen ihrer Dissertation ein umfangreiches Quellenverzeichnis zu erstellen und ein Ethel-Smyth-Archiv aufzubauen. Im Rahmen ihrer Beschäftigung unternahm sie bereits mehrere Forschungsreisen ins Ausland, u.a. nach Österreich, Großbritannien und in die USA, die zum Teil durch ein DAAD-Stipendium und einem Forschungspreis der Stiftung der Dienstleistungsgruppe Salzkotten finanziert wurden.
Von Oktober 2008 bis Januar 2011 war sie im Vorstand des Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaft e.V. (DVSM) tätig und hat mit einer studentischen Projektgruppe das 24. internationale studentische DVSM-Symposium mit dem Titel "Musik 2.0 - Die Rolle der Medien in der musikalischen Rezeption in Geschichte und Gegenwart" vorbereitet, das vom 13.–16. Januar 2011 in Detmold  stattfand. Seit Mai 2010 ist sie Mitglied im Unabhängigen Forschungskolloquium zur Frauen- und Geschlechterforschung in der Musikwissenschaft (UFO).
Forschungsschwerpunkte und Arbeitsbereiche: Sänger- und Laienmusikbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert, Ethel Smyth (Dissertationsprojekt, Betreuung: Prof. Dr. Rebecca Grotjahn)